Wissenswertes

* Aktuelle Impressionen: 4 Jahreszeiten innerhalb von 2 Wochen…

* Die Aufforstung macht weitere Fortschritte. 25 km entfernt von Ulaanbaatar pflanzten Studenten der Universität Ulaanbaatar neue Setzlinge. Sie kamen direkt von der Uni, um zu helfen.
Seit 2009 konnten alleine im internationalen Friedenspark (60 km entfernt von Ulaanbaatar) über 26.000 Setzlinge gepflanzt werden. Auch in Kasernen bei Ulaanbaatar wurden Setzlinge gepflanzt. Die schwerste Arbeit leisten dabei die Soldaten, die auch an anderen Stellen immer wieder behilflich sind. Hierbei zeigt sich, wie wichtig und wirklungsvoll Teamarbeit ist. Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen von ganzem Herzen.

* Präsident initiiert Nationalen Baumpflanztag
Der mongolische Präsident hat eine Verordnung zur Gründung des Nationalen Baumpflanztages erlassen. Laut dieser Verordnung soll jeder zweite Samstag im Mai und im Oktober jeden Jahres zum Nationalen Baumpflanztag werden. Der Präsident ruft alle Menschen, Haushalte, Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen und Unternehmen auf, aktiv an dieser Kampagne teilzunehmen und Bäume, Sträucher und Blumen zu pflanzen. Der erste Nationale Baumpflanztag dieses Jahres wird am 15. Mai durchgeführt.

* DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN
Filminhalt:
Nach ihren erfolgreichen Filmen „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ und „Die Höhle des gelben Hundes“ begibt sich Regisseurin Byambasuren Davaa erneut auf eine Reise in ihre mongolische Heimat. Zusammen mit der Sängerin Urna Chahar-Tugchi spürt sie den Wurzeln der traditionellen mongolischen Musik nach und begibt sich auf die Suche nach dem verlorenen Lied „Die zwei Pferde des Dschingis Khan“. Die Reise wird zu einer Begegnung mit den Menschen, der Tradition und Kultur der beiden Teile der Mongolei – der Inneren wie der Äußeren -, zeigt aber auch die fortschreitenden Veränderungen in der mongolischen Gesellschaft.
Ein Versprechen, eine alte, zerstörte Pferdekopfgeige und ein verloren geglaubtes Lied führen die Sängerin Urna in die Äußere Mongolei zurück. Ihre Großmutter musste einst ihre geliebte Geige in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution zerstören. Auf dem Geigenhals war das uralte Lied der Mongolen, „Die zwei Pferde des Dschingis Khan“, eingraviert. Nur Hals und Kopf der Geige überlebten den Kultursturm. Nun ist es an der Zeit, das Versprechen, das Urna ihrer Großmutter gab, einzulösen … Starttermin: 3. Juni 2010!

* Ende 2009 konnte von der Galsan-Tschinag-Stiftung ein Gebäude in unmittelbarer Nähe der Tuwa-Schule in Tsengel erworben werden, wo ab Frühjahr zusätzliche Klassenräume zur Verfügung stehen, da die Internatsschule schon länger unter großem Raummangel leidet. Allerdings fehlt eine Heizungsanlage, was uns große Sorgen bereitet. Spenden für das Heizungsprojekt sind sehr willkommen Stichwort „Heizung Tuwa-Schule“.

* Die Kälte und der Schnee in diesem Winter übertrifft all die Zud´s, die die Mongolei in den letzten Jahren heimsuchten. Es macht das Leben der Viehzüchter auf dem Land schwer und bedroht deren Existenzgrundlage. In den Provinzen Bayankhongor, Arkhangai, Zavkhan, Tuv, und Bayan-Ulgii gestaltet sich der Winterweidegang fast unmöglich. Das metereologische Institut kündigte an, dass dies der schlimmste Winter in den letzten 30 Jahren werden wird.

* Galsan Tschinag im Gespräch mit Dr. Alfred Biolek, am 11.1.2010, 19.30 Uhr, bei: „Blickwechsel – Menschen zwischen Kulturen“, live in Berlin, Pergamonmuseum, Theodor-Wiegand-Saal, Am Kupfergraben 5, Museumsinsel, www.initiative-humboldt-forum.eu, Anmeldung: humboldt@stiftungzukunftberlin.eu

* Zu Beginn des mongolischen Schuljahres am 1. September 2009 wurden 240 Schultaschen an die Kinder der Tuwa-Schule in Tsengel/Bajan-Ölgijj Aimag übergeben. Die Kinder warteten schon sehnsüchtig darauf und freuten sich sehr über die olivgrünen Taschen. Finanziert wurden sie durch Spenden des Fördervereins Mongolei e.V. und seines schweizer Schwestervereins Open-hearts-for mongolia. Ursprünglich war eine Sammlung von Schulranzen in Deutschland vorgesehen. Sehr schnell setzte sich aber der Gedanke durch, einheimischen Tuwa-Nomaden die Chance zu einem Verdienst zu ermöglichen. Die Taschen sind sehr praktisch und dem Körperbau der Tuwa-Kinder angepasst. Wir freuen uns sehr über das gelungene Werk.

* Radio-Interview mit Galsan Tschinag auf Radio „Wüste Welle“.

* Postkartenset „7 Baumgeister und 1 Million Bäume“ mit Illustrationen von Janosch realisiert.
Janosch & Galsan Tschinag, zwei wahrhaftige märchenhafte Visionäre, Verfasser von Geschichten und Veränderer von Geschichte.
Nun wirken sie gemeinsam mit einem Werk an einem Lebenstraum des einen: Galsan Tschinag träumt von 1 Million neuer Bäume zur Wiederbewaldung der Mongolei, Janosch erschafft als Beitrag zur Realisierung 7 Baumgeister.
Unterstützen Sie dieses Projekt und tragen damit bei, dass aus diesen 7 Baumgeistern viele viele Bäumlinge und Bäume werden.
Das Postkartenset ist über unseren Förderverein verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

* Literaturpreisverleihung an Galsan Tschinag
Im März 2009 wurde Galsan Tschinag der Internationale TREBBIA-Preis in Prag für sein schöpferisches Schaffen zuerkannt. Das Nominierungskommittee, dem auch Vaclav Havel angehörte, hatte entschieden, dem Autor den Preis für sein Lebenswerk zu verleihen. An der feierlichen Preisverleihung in Prag, die auch im tschechischen Fernsehen übertragen wurde, konnte Galsan Tschinag aus Termingründen nicht teilnehmen.
Am 8. Juli 2009 wurde Galsan Tschinag im mongolischen Außenministerium in Ulan Bator jetzt die Auszeichnung in einer Feierstunde übergeben.

* „Polarstern-Orden“ für Ute Kumpf, MdB
Die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Ute Kumpf, erhielt den mongolischen „Polarstern-Orden“ für ihre besonderen Verdienste um die deutsch-mongolischen Beziehungen. Im Präsidentenpalast in Ulan Bator empfing Ute Kumpf den Orden aus den Händen des mongolischen Ministerpräsidenten, Sanjaa Bayar. Diese Auszeichnung wurde bisher nur an sehr wenige Ausländer vergeben. „Ute Kumpf hat mit ihrem Engagement entscheidend zur Entwicklung der Demokratie in unserem Land beigetragen“, würdigte sie der Ministerpräsident, „durch ihre Beratung ist etwa die Frauenquote in der Mongolischen Revolutionären Volkspartei verankert“. (rd)“ Nürtinger Zeitung 10.07.2009

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