Aktuelles

Neuester Bericht von Galsan über die Lage der Nomaden (Stand 31. März):

"Die Situation der Nomaden in der Altai-Region hat sich entspannt. Große Teile der zu Eis gefrorenen Schneedecke ist durch mildere Temperaturen geschmolzen, weshalb die Tiere ihr Futter wieder selber suchen können. Allerdings ist der Winter in der Mongolei noch nicht zu Ende. Kälte und Schnee können auch jetzt noch zurückkommen  -  und danach setzen die Sandstürme ein.
Eine weitere Nothilfe ist im Augenblick jedoch nicht erforderlich. Wir warten ab ... "

Von offizieller Seite wird berichtet (Stand 28. März 2016):

Landesweit erreicht die Zahl der verendeten Tier ca. eine halbe Million. Vor 6 Jahren, wo der Zud am verheerendsten herrschte, verendeten im Vergleich 5 Millionen Tiere! In diesem Jahr konnten dank der guten Vorbereitung der Nomaden und der Hilfe in- und ausländischer Hilfsorganistionen große Verluste vermieden werden.



Sommertermin von Galsan Tschinag

Das 6. Pacha-Mama-Camp vom 29. Juli bis 07. August 2016
findet imVoralpenland in 83620 Feldkirchen-Westerham statt.
www.pacha-mama-camp.de

"Das Pacha-Mama-Camp vereint die alte Weisheit und Naturverbundenheit
indigener Kulturen mit dem Wisssen und den Erkenntnissen der modernen
westlichen Welt. Durch das Zusammenbringen des Besten aus beiden
Weltsichten wird eine völlig neue Zukunft möglich - eine Zukunft, die
ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und spirituell erfüllend ist."

Unter anderen Teilnehmern wird auch Galsan Tschinag vom 4.-7. August
als Mitwirkender daran teilhaben.

Aktueller Bericht zum Stand der Dinge

„Und wer seinen sechsten Sinn
noch wach hat
steht dem Tag und den Nomaden bei“

Mit diesem leicht abgewandelten Ausspruch von Galsan Tschinag setzen wir den Schlussstein unter unser erstes Hilfspaket für die hungernden Viehherden der Tuwa-Nomaden und einiger Kasachenfamilien im Aimak Bayan Ölgij in der Altai-Region . Galtaikhuu hat eine bewundernswerte Arbeit geleistet, hat mit den schlitzohrigen Futtermittelhändlern erfolgreich verhandelt und Heuballen und Kraftfutter gerecht unter die notleidenden Nomaden verteilt. Heute, am 29. 2., fliegt er wieder zurück nach Ulaanbaatar.

Der Förderverein Mongolei e.V., Deutschland, und der Schwesterverein Open Hearts for Mongolia, Schweiz, freuen sich, dass wir durch viele Spenden unseren ersten Beitrag bei dieser Hungerkatastrophe leisten konnten, aber jetzt im Monat März werden die Jungtiere geboren, eine harte Zeit für die Tiermütter und die Kleinen bei immer noch – 40 Grad. Der Winter wird bis Ende April andauern, also mindestens noch zwei Monate …

Deshalb bitten wir weiterhin um Spenden für die „Nomadenhilfe“. Der milde Winter in diesem Jahr lässt vielleicht doch diesen oder jenen Euro mehr im Geldbeutel.

Im Namen von Galsan Tschinag und der Tuwa-Nomaden bedanken wir uns von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern!


Wilma Brüggemann
Vorsitzende

Nomadenhilfe - herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung, weitere Unterstützung benötigt, hier ein aktueller Bericht mit Fotos

Am 22. Februar machte sich Galtaikhuu, der Sohn von Galsan Tschinag,  zusammen mit einem Kameramann auf und flog 2000 km nach Ölgij in den Westen der Mongolei zu den Tuva, um bitter benötigtes Futter für die Tiere der Nomaden zu kaufen. Die Möglichkeit dazu bieten die cleveren Kasachen, die Heu aus Russland kaufen und gegen Barzahlung an Käufer in Not abgeben.
Der Förderverein Mongolei e.V. und der Schwesterverein Open-Hearts-For-Mongolia aus der Schweiz haben einen 5-stelligen Geldbetrag aus Spenden an die GTS überwiesen, sodass Galtai eine gute Basis zum Verhandeln hatte.

„Drei große Lastwagen standen bereit,“ schreibt Galtai, „. Hoch bepackt mit Heu und Futter fuhren wir los. 150 Familien, darunter auch einige kasachische Familien, erhielten inzwischen vor Ort ihren Anteil und danken allen Organisationen ganz herzlich. Ein alter Mann sagte: Eine solche Hilfe in schwierigen Zeiten vergisst man nicht, danke!
Wir fahren jetzt weiter zu letzten westlichen Gemeinde in das Tal des weißen Flusses Ak Hem und verteilen weiter bei immer noch  – 40 Grad in der Nacht.“

Aufruf von Galsan Tschinag

Nomadenhilfe für Nomaden in Not

Vom 8. bis 10. Februar feiern alle Mongolen nach dem Mondkalender ihr Neujahrsfest, und es beginnt das Jahr des Affen. Mit diesem Tier verbinden sich äusserst harte Winter. Der schrecklichste war der Winter 1945/46, in dem die Hälfte aller Tiere verhungerte oder erfror. Eine Tragödie für die Nomaden.

Nun zeichnet sich wieder eine dramatische Situation für den Viehbestand ab, da es in der Nomadenwelt seit altersher keine Ställe für die Tiere gibt. Sie sind schutzlos den drohenden Naturgewalten ausgeliefert. Die aktuell starken Schneefälle und der fehlende Steppenwind, der sonst den Schnee wegbläst, verhindern, dass Schafe, Ziegen, Yaks, Pferde und Kamele an die tiefgefrorenen Gräser herankommen. Viele von ihnen werden den Winter nicht überleben.

Deshalb bitten wir um Spenden. Das eingehende Geld wird umgehend an Galsan Tschinag überwiesen, der -  zusammen mit seinem Sohn Galtaikhuu - für den Einkauf und die Verteilung von Futter an die Nomadenfamilien zuständig ist.

Unser Vereinskonto freut sich über jede Spende unter dem Stichwort Nomadenhilfe

Förderverein Mongolei e.V.
Volksbank Kirchheim-Nürtingen
IBAN DE72 6129 0120 0394 3660 00
BIC GENODES 1NUE

Ich bedanke mich bei allen Spendern, die mithelfen, die Not zu lindern

Wilma Brüggemann
Vorsitzende

Schlimmste Befürchtungen

Ab 9. Februar 2016 beginnt das Jahr des Affen nach dem Mondkalender.
Dies bedeutet einerseits der Beginn eines neuen Jahres, aber andererseits ein Zyklus der Kältekatastrophe in der Mongolei, die als Zud bekannt ist.
Schon 1944 im Jahr des Affen dauerte die Kältekatastrophe in der Mongolei 150 Tage und dabei starben 9,2 Millionen Tiere.  Im nächsten Jahr des Affen 1956 starben in der Mongolei wegen „Zud“ 2,2 Millionen Tiere. Darauf folgendes Jahr des Affen 1968 bedeutete auch für 4,4 Millionen Tiere das Ende.  In den Jahren von 1970 bis 1990 konnten die Nomaden wegen einer guten Vegetation im Sommer genug Heu ernten und damit konnten die Katastrophen mit wenig Verlust überwunden werden.
In den letzten Jahren wurde der Zyklus der Naturkatastrophen immer häufiger.
Im Winter des Jahres 2000 hielt  „Zud“ 157 Sums (Verwaltungseinheit) im Griff und es starben 2,4 Millionen Tiere. Im darauffolgenden Jahr erreichte Zud 192 Sums und es starben 3,5 Millionen Tiere. Somit standen über 5000 Familien am Ende ohne Tiere bzw. ohne ihre Existenz da.
Wir befürchten in diesem Winter von einem „Eisernen Zud“. Dies bedeutet, dass eine geschlossene Eisdecke alle Nahrung unter sich versiegelt und die Tiere nichts zum Fressen finden können.  Somit sterben vorerst die schwächsten Tiere und wenn die Kälte in den Spätwintermonaten weiter andauert, sterben alle Tiere, die keine Zusatznahrung bekommen können. Besonders im März kommen die Jungtiere auf die Welt und dies erschwert die Situation noch schlimmer.
Nach Meldungen der Altai-Nomaden hat eine geschlossene Eisdecke die Westmongolei versiegelt und die Nachttemperaturen erreichen immer weiter über minus 40 Grad. Viele Nomaden haben unzählige Tiere verloren und es kann noch zur flächendeckenden Katastrophe – Eiserner Zud -  führen. Darum brauchen sie Hilfe.

Galtaikhuu Galsan mit einem Situationsbericht aus der Mongolei

Aktuelles Buch

GALSAN TSCHINAG "Ohne die Tat ist alles nur Geplapper..."

Ein Bildband mit Photos aus der Mongolei.

Info unter: Aurum Verlag

Bestellung unter: Mongoleishop

 

Aphorismen-Postkarten als Doppelkarte mit Umschlag
Ein zeitloses Geschenk – verbunden mit einer guten Tat:
10 Euro kostet das Set mit 4 Aphorismen-Postkarten (inkl. Porto) und 20 Euro kostet das Set mit 9 Aphorismen-Postkarten (inkl. Porto) – genau das erforderliche Geld für die Anpflanzung eines neuen Baumes bzw. zweier neuer Bäume im Rahmen der Wiederbewaldungsaktion von Galsan Tschinag in der Mongolei. Erhältlich beim Förderverein Mongolei e.V. für 10 Euro (inkl. Porto) für ein 4er-Set bzw. 20 Euro (inkl. Porto) für ein 9er-Set:
wilma.brueggemann@t-online.de

 

Regenprojekt

Mit "Himmelsakupunktur" umschreibt Galsan Tschinag die Arbeit des Algeriers Majid Abdellaziz.

Nach einer Theorie von Wilhelm Reich wird der Himmel mit einer speziellen Vorrichtung "akupunktiert" und dadurch "angeregt" Regenwolken zu bilden und dann auch Regen über das Land zu bringen. Galsan Tschinag hat sich eine solche Vorrichtung in der Mongolei installieren lassen und in Betrieb genommen. Durchaus mit Erfolg.

Detaillierte Infos und zahlreiche Bilder unter:

http://desert-greening.com/internationale-projekte/mongolei/

 

Aktueller Flyer

Hier steht Ihnen der aktuelle Flyer digital als pdf-Datei zur Verfügung.

Zum Download einfach klicken:

Flyer Vorderseiten

Flyer Rückseite

 

Aktuelle Informationen zu Projekten an der Tuwa-Schule

 

 

Schamanengesänge
Endlich ist sie da, die CD mit schamanischen Gesängen -  von Galsan Tschinag mit seiner ausdrucksvollen Stimme vorgetragen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Zu beziehen ist die CD bei
Wilma Brüggemann
Bismarckstr. 44
72622 Nürtingen
wilma.brueggemann@t-online.de
Die CD kostet 15,00 EUR plus 2,00 EUR Porto.
Schamanengesänge

7 Baumgeister & 1 Million Bäume

Janosch und Galsan Tschinag, zwei wahrhaftige märchenhafte Visionäre, Verfasser von Geschichten und Veränderer von Geschichte.
Nun wirken sie gemeinsam mit einem Werk an einem Lebenstraum des einen:
Galsan Tschinag träumt von 1 Million neuer Bäume zur Wiederbewaldung der Mongolei, Janosch erschafft als Beitrag zur Realisierung 7 Baumgeister.
Unterstützen Sie dieses Projekt und tragen damit bei, dass aus diesen 7 Baumgeistern viele viele Bäumlinge und Bäume werden.

1 Postkartenset entspricht 1 neuen Baum.
Das Postkarten-Set kann für 10 Euro zzgl. 3 Euro Porto beim Förderverein Mongolei e.V. bestellt werden:
Wilma Brüggemann
Telefon: 07022.39889
Mail: wilma.brueggemann@t-online.de

Weitere Infos hierzu unter www.7Baumgeister.de